Mercedes-Benz 630 K im Fahrbericht

Es ist 1929. Damals entsteht dieser 630 K. Das Automobil als solches ist erst 43 Jahre alt, einer seiner Erfinder lebt noch: Carl Benz begleitet den Aufstieg seiner Schöpfung und den Fall seiner Benz & Cie., die am 28. Juni 1926 auf Drängen der Deutschen Bank mit ihrem größten Rivalen, der Daimler Motoren Gesellschaft, fusioniert. Für die Jüngeren: Das ist so, als hätte Steve Jobs erleben müssen, dass Apple mit Samsung zusammengeht.

In den 1920er-Jahren ist die Autoindustrie eine kleine Sparte und in der Krise. Gibt es 1924 immerhin 86 Autohersteller in Deutschland, sind es nur noch 17 im Jahr 1929.

Damals entstehen weltweit 6,345 Millionen Autos (2014: 89,747 Millionen). Brennabor aus Brandenburg an der Havel ist lange der größte der deutschen Hersteller. Die bauen 1929 insgesamt 139.869 Autos (2014: 5,91 Millionen). In Deutschland rollen 422.812 Autos (heute 44,4 Millionen) über 300.000 km Straße, von denen 70 Prozent geschottert sind. Aber Zahlen sind nur Zahlen, wir wollen uns ein Gefühl für die Vergangenheit zurückkaufen. Auch wenn das 850.000 Euro kostet.

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