Silvretta Classic 2016

Vom Diesel als Klassensieger der Mille Miglia 1955 bis zur exklusiven Hochleistungs-Limousine E 500 Limited: Bei der Silvretta Classic Rallye Montafon 2016 demonstriert Mercedes-Benz die Vielfalt der sportlichen Markentradition mit klassischen Automobilen aus unterschiedlichen Epochen. Gemeinsam ist den fünf Fahrzeugen, dass sie nahe mit den jeweiligen Serientypen verwandt sind. Die Rallye führt vom 7. bis 10. Juli 2016 in drei Etappen insgesamt rund 600 Kilometer weit auf Traumstraßen der Alpen durch Österreich, die Schweiz und Liechtenstein.

Mercedes-Benz hat in der Geschichte der Marke immer wieder Serienfahrzeuge zu siegreichen Rennsportwagen oder exklusiven Hochleistungsautomobilen weiterentwickelt. Wie nahe dabei Großserie und erfolgreiche Sportlichkeit in der Markentradition liegen, zeigt die Stuttgarter Marke bei der Silvretta Classic Rallye Montafon 2016 mit fünf Fahrzeugen aus der Sammlung des Unternehmens. Am Start sind auch die Mercedes-Benz Markenbotschafter Klaus Ludwig und Karl Wendlinger.

Der 180 D (W 120) „Ponton“ erringt bei der Mille Miglia 1955 einen Dreifachsieg in der Dieselklasse. Gegenüber der Serienversion sind die Limousinen für das legendäre Straßenrennen von Brescia nach Rom und zurück kaum modifiziert.

Auch die Rennversion des 190 SL Roadsters (W 121) aus dem Jahr 1955 steht für die enge Verbindung zwischen bewährter Serientechnik und Sporterfolg. Mit der Wettbewerbsversion des 190 SL holt Douglas Steane einen Klassensieg beim Großen Preis von Macau 1956.

An der Schwelle zu den 1970er-Jahren markiert der 280 SL „ Pagode“ die höchste Entwicklungsstufe der Baureihe W 113. Es ist die erste SL-Generation, die das gemeinsame Erbe des direkt aus dem Rennsport abgeleiteten 300 SL und des 190 SL in die Zukunft führt. Mit einem 230 SL dieser Baureihe siegt zum Beispiel Eugen Böhringer bei der Rallye Lüttich–Sofia–Lüttich 1963.

Aus derselben Zeit wie der 280 SL stammt der als kompromissloser Hochleistungs-Tourensportwagen konzipierte AMG 300 SEL 6.8 (W 109), umgangssprachlich auch als „ Rote Sau“ bezeichnet. Der von der damaligen Mercedes-Benz Oberklassen-Limousine 300 SEL 6.3 abgeleitete Renntourenwagen holt Platz 2 und einen Klassensieg beim 24-Stunden-Rennen 1971 in Spa-Francorchamps.

Ein Höhepunkt in der Verbindung aus Sportlichkeit und exklusiver Ausstattung ist schließlich der Mercedes-Benz E 500 Limited (W 124). Nur 500 Exemplare dieses Sondermodells der Hochleistungslimousine mit V8-Motor entstehen im Jahr 1994.

Seit 1998 begeistert die Silvretta Classic Rallye Montafon die Szene der automobilen Klassik mit ihrer Streckenführung über grandiose Alpenstraßen. In diesem Jahr gehen 160 Teams an den Start. Das Feld der Teilnehmer zeichnet sich durch die große Bandbreite klassischer Fahrzeuge aus. Mercedes-Benz ist Premium Partner der Gleichmäßigkeitsfahrt und fördert in gleicher Weise auch die Rallye Silvretta E-Auto für alternative Antriebe.

Nach der Akkreditierung und Technischen Abnahme (ab 5. Juli 2016) startet die Silvretta Classic 2016 am 7. Juli zur ersten Etappe. Von Partenen über die Silvretta-Hochalpenstraße, die Bielerhöhe und Gargellen führt die Route rund 115 Kilometer weit nach Schruns. Am 8. Juli folgt eine 296 Kilometer lange Etappe von Partenen über St. Anton im Montafon, durch das Fürstentum Liechtenstein in die Schweiz und zurück nach Gaschurn. An diesem Tag liegen unter anderem die 1.278 Meter hohe Schwägalp und das 1.487 Meter hohe Faschinajoch auf der Strecke. Die dritte und letzte Etappe startet am 9. Juli in Partenen und führt über Bielerhöhe, den 1.793 Meter hohen Arlbergpass und den 1.773 Meter hohen Flexenpass zum Ziel in Vadans. Am 10. Juli endet die Rallye mit einer Abschiedsveranstaltung in St. Gallenkirch.